1664 Monopolisierung des Eisenhandels in Tirol und
Errichtung eines zweiten Hochofens und drei Hammerwerken in Kleinboden,
Jahresausstoß bis 500 Zentner Eisen und Stahl.
Bis 1686 wurden aus Kleinbodener Eisen Sensen,
Hacken, Messer, Waffen u.s.w. gefertigt. Der Zillertaler Eisenhandel
erlebte seine Hochblüte. Mehrere Ereignisse, wie Einfurh von besserem
Eisen aus Leoben, die Kontingentierung des Holzverbrauches im Zillertal
- Steinkohle mußte aus Häring bei Kufstein mit Flößen auf Inn und
Ziller hergeschafft werden, führten in der Folge zum Rückgang des
Betriebes. Zwei Hochöfen wurden nach Jenbach verlegt.
1700 war nur mehr ein Hochofen in Betrieb.
Kapitalschwäche der Eigentümer führte 1895 zum endgültigen Ende der
Eisenproduktion im Zillertal /Kleinboden.
1904 wurde ein Teil des Hammerwerkes in ein
Elektrizitätswerk umgebaut.